Hans-Bernd Kittlaus

Web Space

Navigation

Up

Saenger Saenger 2 Salamon Sanchez Sanchez 2 Sasse Sasse 2 Savy Schiller Schriefl Schuller Scott Scott 2 SFJazz Collective Shearing Shepp Shirasaki Simcock Simcock 2 Simion Simion 2 Sipiagin Slocum Solo Piano Spalding Steinhauser Strauch Strauch 2 Strickland Strickland 2

Contact

email me

 

K i n d  o f  B l u e

 CD Kritiken

 

       

 

Ayako Shirasaki

Falling leaves – live in Hamburg

Jan Matthies Records JMR201001

Die in New York lebende gebürtige Japanerin Ayako Shirasaki war schon beim 1. Jazz Solo Piano Festival (CD Besprechung in JP März 2010) positiv in Erscheinung getreten. Jetzt legt sie eine eigene Solo CD vor, die im Oktober 2009 live in Hamburg aufgenommen wurde. Die Pianistin hat offensichtlich eine gute klassische Ausbildung genossen, die resultierende technische Meisterschaft weiß sie mit ausgeprägtem Jazz Feeling zu verbinden. So wirbelt sie eindrucksvoll durch Sonny Rollins’ „Airegin", zelebriert aber auch eine Ballade wie „My romance" mit viel Gefühl. Das Programm besteht überwiegend aus Standards, wobei Shirasaki’s Eigenkompositionen „Monkey Punch" und „Far away" keineswegs abfallen. In den Zugaben, die das enthusiastische Publikum verlangt, zeigt die Japanerin, dass sie auch ohne große Vorbereitung bewährten Standards wie Paul Desmond’s „Take five" oder Sonny Rollins’ „St. Thomas" mitreißende neue Seiten abgewinnen kann. Ayako Shirasaki ist eine Pianistin, die mehr Beachtung verdient.

Hans-Bernd Kittlaus                   05.09.10